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Universität Wien: Institut für Numismatik und Geldgeschichte - Sammlung

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Die Sammlung des Instituts geht auf den im Jahr 1898 begründeten Numismatischen Lehrapparat an der Universität Wien zurück, der von dem Professor für Altertumskunde Dr. Wilhelm Kubitschek (1858–1936) begründet wurde. Insgesamt handelt es sich um etwas mehr als 30.000 Objekte – Abformungen wie z. B. Gipse sind dabei nicht berücksichtigt.
Die Sammlung umfasst Münzen von der Antike bis zur Gegenwart, Medaillen, weitere verwandte Objekte sowie Sonderbestände verschiedenster Art. Münzen des Mittelalters und der Neuzeit und Medaillen werden erst seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gesammelt.
Die Generalsammlung hat ihren Schwerpunkt aufgrund der Sammlungsgeschichte in der Antike, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf Münzen aus Buntmetall liegt. Der Bestand an mittelalterlichen Münzen ist klein. Bei den neuzeitlichen Prägungen ist insbesondere die Moderne bis zur Gegenwart stark vertreten.
Die Papiergeldsammlung hat - neben manchen älteren Stücken - ihren Schwerpunkt im 20. Jahrhundert. Ein beträchtlicher Bestand an österreichischem Notgeld der Zeit nach dem 1. Weltkrieg wird durch eine große Sammlung bayerischen Papiernotgelds aus dieser Zeit ergänzt.
Ganz junge Bestände sind Medaillen (weitgehend 19. und 20. Jahrhundert), Wertmarken und Rechenpfennige. Daneben gibt es auch Plomben, Münzgewichte, Prägestempel sowie eine beträchtliche Sammlung moderne Fälschungen.
Der wichtigste Sonderbestand ist die Sammlung des Triestiner Augenarztes Dr. Josef Brettauer (1835–1905), die nach seinem Tod der Universtität Wien übergeben wurde. Dabei handelt es sich um fast 7.000 Objekte zur Thematik "Medicina in Nummis". Diese setzen mit antiken Münzen mit Salus-Darstellungen ein, umfassen aber überwiegend Medaillen von der Renaissance bis 1905. Die Sammlung Brettauer zeichnet sich durch weitgehende Vollständigkeit auf diesem Gebiet aus. Zudem sind die Medaillen großenteils von stempelglänzender Erhaltung.
Weitere Sonderbestände sind Gipsabgüsse und andere Abformungen von Münzen, die z. B. aus den Nachlässen von Andreas Alföldi (1895–1081), Rudolf Paulsen (1883–1966) und Friedrich Stefan (1886–1962) stammen.

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